bio

martin kaul ist ein journalist, lebt in berlin und arbeitet als redakteur für die taz.

kaul wurde 1981 als sohn deutscher und brasilianischer eltern in bangkok geboren. er studierte politik- und kulturwissenschaften in berlin und istanbul und arbeitete als freier autor unter anderem für spiegel online, dpa und die financial times deutschland. seit 2009 ist er redakteur der tageszeitung taz. daneben arbeitet er als autor und moderator, kurator und gastredner.

für die taz beschäftigte er sich vor allem mit sozialen bewegungen und außerparlamentarischer politik. er schreibt über die sozialen und politischen folgen der digitalisierung und den unterschied zwischen transparenz und überwachung.

2014 berichete er als ijp-stipendiat aus rio de janeiro von den politischen entwicklungen während der fußball-weltmeisterschaft in brasilien.
2015 schrieb er über die sogenannte “flüchtlingskrise” am budapester bahnhof keleti und den “march of hope”. dafür wurde er für den reporterpreis nominiert und vom medium magazin ausgezeichnet.
2016 veröffentlichte er recherchen über die keylogger-affäre in der taz und die missbrauchsvorwürfe gegen den hacker und wikileaks-unterstützer jacob appelbaum.
2017 verbrachte er als robert-bosch-fellow und goethe-resident zwei monate in der “vila sul” in salvador da bahia, brasilien.